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FAQ2018-01-15T14:30:49+00:00

FAQ – oft gestellte Fragen

1927 wurde die Erste Österreichische Maschinglasindustrie AG in Brunn am Gebirge gegründet. Als führender Fensterglashersteller machte sich die Brunner Glasfabrik, wie sie von den Einheimischen genannt wurde, schnell einen Namen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Betrieb durch die sowjetische Besatzungsmacht wieder voll aufgenommen. Jahrzehntelang litt der Ort unter der grauen Industrieanlage und dem damit verbundenen Schwerverkehr.
Im Jahr 2004 wurde die Fabrik geschlossen. Seitdem wird das Areal für den Beginn der Bauarbeiten vorbereitet. Das im südlichen Teil ansässige Logistikunternehmen wird Ende 2019 ansiedeln.
Seit der Schließung im Jahr 2004 liegt das Industrieareal der ehemaligen Brunner Glasfabrik brach. In den vergangenen Jahren wurde das Gelände sorgfältig von Industrieabfällen und Bodenverunreinigungen gesäubert, um den Boden entsprechend der seit vielen Jahren bestehenden Bauland-Kerngebiet Widmung aufzubereiten.
Vertreter der Marktgemeinde, Experten aus den Bereichen Raumplanung, Umwelt, Verkehr, Landschaftsplanung und Architektur entwickelten gemeinsam mit den Bauträgern, unter der Leitung eines unabhängigen Raumplaners, ein langfristiges Bebauungs- und Nutzungskonzept. Damit wurde bereits ab der frühen Planungsphase sicherstellt, dass die örtlichen Gegebenheiten, die Verkehrssituation und die speziellen Wünsche und Bedürfnisse der Gemeinde Brunn und ihrer Bevölkerung bei der Projektentwicklung umfassend berücksichtigt werden.
Geplant sind in einer ersten Ausbaustufe vorerst rund 350 geförderte und frei finanzierte Wohnungen, die von gemeinnützigen und privaten Wohnbauträgern errichtet werden. Je nach zukünftiger Ortsentwicklung und abhängig vom tatsächlichem Wohnungsbedarf der Bevölkerung, wäre längerfristig die Errichtung von rund 900 Wohnungen auf dem ehemaligen Industrieareal östlich der Südbahnstrecke möglich.
Rund um die Wohnbauprojekte im Areal der Glasfabrik sind umfangreichen Grünraum sowie Spielplätze und Hundeareale geplant.
In einem ersten Bauabschnitt ab 2019 rund 350 moderne Wohnungen und Grünraum entstehen.
Die neuen Wohnungen sollen einerseits Familien und der Jugend aus Brunn ermöglichen, langfristig in ihrem Heimatort ausreichende und günstige Wohnmöglichkeiten zu finden. Andererseits sind sie aufgrund ihrer Lage auch für jene Menschen und Familien besonders attraktiv, die in Unternehmen des nahen Businessparks Campus 21 arbeiten.
Der nur wenige hundert Meter entfernte Campus 21 mit seinen über 170 dort ansässigen Unternehmen, wird neben Shuttle-Bussen auch mit Geh- und Radwegen direkt an den neuen Ortsteil angeschlossen. Diese direkte Anbindung ermöglicht neue, kurze Wege zwischen Wohnort und Dienststelle. Auch der Ortskern wird binnen weniger Minuten zu Fuß oder per Rad erreichbar sein. Das Projekt kann damit in Zukunft mithelfen, den Eigen-Verkehr in der Gemeinde Brunn und auch den Pendler-Verkehr zu reduzieren.
Die Anbindung des Areals an das öffentliche Verkehrsnetz, mit der Schnellbahnstation in unmittelbarer Nähe und durch Shuttle-Busse zur U6-Station Siebenhirten, ist schon heute hervorragend. Ebenfalls ist eine Erweiterung der bestehenden Busverbindungen zur Glasfabrik geplant. Schon bei der Planung der Autobahnabfahrt Campus 21 wurde sichergestellt, dass zukünftige Wohngebiete an überregionale Verkehrswege angebunden sind, damit eine Entwicklung des neuen Ortsteils ohne zusätzliche, überörtliche Verkehrsbelastung des Ortszentrums von Brunn am Gebirge möglich ist.
Neben sozialen Einrichtungen (z. B. Kindergarten, betreutes Wohnen etc.) und einem Nahversorger sind auf dem Areal der ehemaligen Glasfabrik auch zahlreiche grüne Freiräume und offene Plätze geplant, die für Veranstaltungen genutzt werden können und die Kommunikation unter der Brunner Bevölkerung fördern sollen.